Wir kommen Mittwoch gegen 15 Uhr bei
unserer neuen Wwofingstelle an, dort haben wir unser eigenes kleines
Haus mit Dusche und Schlafzimmer.
Wir sind zunächst etwas schlecht
gelaunt, da wir kein Wifi bekommen und zudem wir das erste mal einen
„Vertrag“ unterschreiben müssen das wir keinen Mist machen.
Die Arbeit ist in Ordnung so müssen
wir am ersten ausschließlich Unkraut jäten, nach unserer Arbeit
gehen wir zusammen in Dunedins Innenstadt, wir sind nicht unbedingt
begeistert, aber wir sehen endlich mal wieder viele Menschen und sind
in einer Stadt.
Freitags sammeln wir Überstunden damit
wir Samstag frei bekommen, da wir Samstag einiges vorhaben: morgens
Farmers Market, abends Brauereitour, nachts Rugbyfinale.
So arbeiten wir Freitags 9 Stunden. Wir
müssen 9 Stunden lang Holz zusammensammeln und dann alles
zerschreddern.
Wir fallen dem entsprechend Abends
erschöpft ins Bett und stehen Samstagmorgen auf, um zum Farmers
Market zu fahren, wir haben Glück das uns Simon (der Mann von
Daniela) dorthin fährt, sonst hätten wir 50 Minuten runter laufen
müssen.
Der Farmers Market ist ganz schön
während Calvin sich ein Gericht nach dem anderen holt, reicht mir
ein belegtes Toast als Frühstück.
Danach gehen wir in einen
Secondhandshop, da wir beide noch Arbeitssachen benötigen.
Dann geht’s auch schon wieder zurück
zum Pine Hill, nach 1 Stunde laufen sind wir angekommen und werden
mit einem Mittagessen begrüßt, zudem empfiehlt uns Daniela noch
einen unglaublichen Aussichtspunkt, von diesem kann man über ganz
Dunedin schauen.
Oben angekommen hat man einen
wahnsinnig schönen Ausblick, Daniela, Simon, Anton und Heidi (Anton
und Heidi Kinder aus Simons Erster Ehe) haben nicht übertrieben als
sie sagten, es sei unglaublich.
Als wir zurück kommen legen wir uns
noch einmal in Bett und versuchen uns zu entspannen vor der harten
Nacht.
Wir gehen gegen 18 Uhr los und sind um
18:50 Uhr bei der Speights Brewery. Nachdem uns eine Stunde lang die
Brauerei gezeigt worden ist, geht das Bechern los, so haben wir eine
halbe Stunde Freibier und ja Deutsches Bier ist eindeutig besser.
Nach einer halben Stunde sind bei Calvin und mir die Lichter an.
So gehen wir mit zwei Kanadiern, die
wir bei der Führung kennengelernt haben, direkt in die nächste Bar
und holen uns noch ein Bier.
Leider schaffen wir es nicht mehr das
Rugbyfinale zu schauen, da der Kickoff erst um 5 Uhr morgens beginnt,
so geben wir uns mit Pubs, Bier und vielen Studenten zufrieden.
Am nächsten morgen müssen wir zum
Glück nicht arbeiten, so verbringen wir den Tag damit im Bett zu
liegen und Football zu spielen.
Montags müssen wir noch ein letztes
mal arbeiten, so jäten wir mal wieder Unkraut, dürfen aber auch
verschiedenes Gemüse pflanzen, dabei bekommen wir Unterstützung von
Daniela und Sebastian (2 Jährige Sohn von Simon und Daniela).
Dienstag hilft uns dann noch eine
Freundin von Daniela bei unserem Lebenslauf, gegen 14 Uhr
verabschieden wir uns von Daniela, Sebastian und Simon. Von unserer
Wwofingstelle fahren wir zur Baldwinstreet, die steilste Straße der
Welt, was wir sehr lustig finden, dass der der Gehweg eine Treppe
ist, ansonsten ist sie nicht unglaublich, allerdings ist es cool zu
sagen, „ich war auf der steilsten Straße der Welt“.
Den restlichen Tag verbringen wir damit
uns für verschiedene Jobs zu bewerben.
| Unser "eigenes" Haus in Dunedin |
| Alter Bahnhof in Dunedin wo auch der Farmers Market war |
| Alter Bahnhof |
| Aussichtspunkt, Blick auf Dunedin |
| Aussichtspunkt |
| Aussichtspunkt |
| Aussichtspunkt |
| Baldwin Street (steilste Straße der Welt) |
| Baldwin Street |
| Baldwin Street |
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