Los geht die wilde Reise, zu 5 machen
wir uns auf den Weg Richtung Queenstown.
Nach einer langen Zeit in Nelson geht
wohl dieses Kapitel in Neuseeland zu Ende, wir haben vor Silvester in
Queenstown zu feiern... da gibt es nur zwei Probleme:
Die Strecke ist verdammt lang (3
Tage Autofahrt)
Es gibt keine freien Hostels oder
Campingplätze in Queenstown
Die Strecke geht recht schnell rum,
einerseits da ich ein brutal guter Beifahrer von Matteo bin,
andererseits weil Matteo unglaublich gut fährt.
Die Strecke ist sehr Abwechslungsreich
und hat einige Attraktionen auf Lager, Pancake Rocks, Fox und Franz
Josef Gletscher und den Lake Matheson. Für mich sind die ersten 3
Dinge unglaublich schön, der Lake war nichts besonderes, den Hype um
ihn kann ich nicht verstehen …
Aber lasst euch selbst überzeugen!
Da in Queenstown alles voll ist,
entscheiden wir uns 10 km entfernt, an einem See zu campen (natürlich
ist das nicht erlaubt) , aber wir gehen das Risiko ein.
Allerdings wollen wir noch vor der
großen Sause Queenstown nüchtern erleben. Queenstown ist für mich
die bisher schönste Stadt in Neuseeland, sie ist umkreist von Bergen
und liegt dazu direkt am Wakatipu See, paradiesisch.
Zu 5 geht es los zum Stadterkundigen,
so ist die Lage nicht das einzig schöne in Queenstown, so gefällt
uns alles sehr gut. Leon, Vale und Matteo fahren nach einer Stunde
schon mal vor zu unserem „Freecampingplatz“, Calvin und ich gehen
noch zu Fergs Burger, der wohl berühmteste oder auch beste
Burgerladen Neuseelands. So wird uns seit Tag 1 in Neuseeland erzählt
das man doch unbedingt den Burger von Fergs Burger essen muss und ja
ich muss sagen dieser Burger ist wohl der beste Burger den ich je
gegessen habe oder essen werde! Für mich und alle anderen die dort
gegessen haben wohl der beste Burger der Welt!
Danach ging es dann zurück zu unserem
Schlafplatz und die Party ins neue Jahr beginnt.
Dazu verliere ich jetzt nicht all zu
viele Worte nur ein paar Stichsätze/-worte:
-Ärger mit der Polizei
-alle verloren
-alle wiedergefunden
-bis 8 Uhr unterwegs gewesen
Fazit: Queenstown kann man als
Partystadt empfehlen.
An dieser Stelle, ALLEN EIN FROHES
NEUES JAHR
Den ersten Januar 2016, verbringen wir
die meiste Zeit im Auto und erholen uns vom Abend davor, das einzige
was geschafft wird an diesem Tag:
Fressbeigolf mit Valentin
Abends geht es dann weiter Richtung
Christchurch, dort wollen wir nach einem Job suchen, wir übernachten
ca. 200 km vor Christchurch auf einem Freedom Campingplatz.
Wir kommen am 2. Januar gegen 20 Uhr in
Christchurch an und übernachten auf einem Campingplatz, am nächsten
Tag wollen wir mit der Jobsuche beginnen.
Was wir nicht wissen, zu der gleichen
Zeit wie wir nach einem Job suchen sind leider Public Holidays, so
hat jede Baufirma und jede Jobagentur zu, so verschiebt sich die
Jobsuche um einen Tag.
Am nächsten Tag läuft es nicht viel
besser bei der Jobsuche, so erfahren wir nur das es zur Zeit schwer
ist einen Job in Christchurch zu bekommen, so gibt es erst wieder
Jobs am Ende des Monats.
Frustriert müssen wir uns nach
alternativen umsehen, so rufen wir Jason an, eine alte Wwofing Stelle
in Twizel, er sagt Calvin, Matteo und mir zu.
Valentin und Leon fahren wieder
Richtung Abel Tasman, da sie eine Kajaktour gebucht haben, so trennen
sich die Wege fürs erste. Nun ist die „Owl Gang“ wieder auf sich
gestellt.
Noch am selben Abend geht es nach
Twizel, so freuen wir uns sehr darüber mal einen „Wohnsitz“ zu
haben.
In der Woche passiert nicht viel, so
arbeiten wir jeden Tag 4 Stunden.
Highlight der Woche ist wohl der
Geburtstag von Matteo, in den wir mit ein paar Bier und Bourbon
reinfeiern.
Nach einer Woche ist die Zeit ist
Twizel auch schon wieder um, was ich jetzt ganz vergessen habe,
Calvin und ich haben einen Job für einen Tag als Tellerwäscher
gehabt, allerdings nach einem Tag wieder gekündigt da wir zu wenig
Stunden in der Woche dort gearbeitet hätten.
Von Twizel geht es dann für mich und
Calvin richtung Queenstown da Calvin dort den Nevis Bungee Jump
macht, zum anderen da Queenstown auf dem Weg nach Milford Sound
liegt.
Am Abend geht es los Richtung Milford
Sound, doch wir sind nicht mehr zu zweit, da wir Luisa mitnehmen.
Eine Brasilianerin, die Calvin bei Nevis Jump kennengelernt hat.
Am Abend schlafen wir auf einem DOC-
Campingplatz, um uns morgens wieder auf die Socken zu machen.
Allerdings läuft wieder einmal alles
zu perfekt, so fängt unser Auto in Milford Sound an zu dampfen, ca.
130 km entfernt von der nächsten Werkstatt.
Irgendwie packen wir die Strecke doch
zurück nach Te Anau, wo wir zu diesem Zeitpunkt sind und hoffen das
wir unser Auto nicht verschrotten müssen...
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