Dienstag, 26. Januar 2016

Blenheim Sucks

Nun sind wir in Blenheim und bekommen recht schnell einen Job, wir schreiben unsere ehemalige Arbeitgeberin und fragen ob sie vielleicht einen Job für uns hätte.
Sie sagt „ja“, so können wir noch am selben Tag anfangen zu arbeiten.
Doch neben der Arbeit müssen wir uns auch wieder einmal um unser Auto kümmern, da auf dem Weg nach Blenheim das Wasser wiedereinmal begonnen hat zu kochen (wortwörtlich kochen), so suchen wir nach dem zweiten Arbeitstag eine Werkstatt. Die sagen uns wir sollen das Auto am nächsten Tag vorbeibringen und sie schauen mal was los ist, wir bitten sie uns anzurufen wenn sie wissen was ist und wie viel es kosten wird.
Beides geschieht natürlich nicht, allerdings ist unser Auto repariert als wir es abholen und es kostet uns 190$... uns wird gesagt, dass die Mechaniker der Werkstatt den Fehler gefunden haben und das wir uns nun keine Sorgen machen müssen das es nun heile ist. Denkst du wohl, natürlich ist es nach wie vor kaputt was wir 4 Tage bemerken, so fahren wir 20km mit dem Auto, als wir ankommen ist das „Kühlwasser“ mal wieder extrem heiß, wir entscheiden das Auto verschrotten zu lassen oder es an einen Autohändler zu verkaufen.
Während es mit unserem Auto nicht gut läuft, läuft es auch mit unserem Job nicht wirklich besser, so arbeiten wir nur wenige Stunde, das beste kommt allerdings noch, da wir am Monatg noch eine SMS bekommen, wo sie uns schreibt, dass wir in dieser Woche nicht mehr arbeiten werden, allerdings danach die Woche wieder...
Auch das stellt sich als falsch heraus, auf einmal steht alles auf der Kippe, so entscheiden Calvin und Matteo, dass sie Blenheim verlassen und nicht mehr arbeiten wollen in Neuseeland, bei mir sieht das ganze anders aus, ich muss arbeiten damit ich die letzten Monate noch genügend Geld habe!
Machen wir wieder einen Sprung zum Auto, Calvin und ich verkaufen das Auto an einen Autohändler für 750$, was in diesem Moment besser als nichts ist aber auch nicht super...
So nun genug geredet, ich sitze nun alleine in der Libary, da Calvin und Matteo heute morgen nach Pikton gefahren sind um die Fähre zu nehmen, nun bewerbe ich mich bei verschiedenen Jobs und Hostels und hoffe recht schnell Erfolg dabei zu haben, sollte es bis Montag nicht mit Erfolg gekrönt sein, werde ich mich wohl auch auf den Weg Richtung Nordinsel machen, wo ich mich dann mit Calvin und Matteo treffen werde!

Mittwoch, 13. Januar 2016

Nelson → Queenstown → Christchurch → Twizel → Queenstown → Milford Sounds → Te Anau

Los geht die wilde Reise, zu 5 machen wir uns auf den Weg Richtung Queenstown.
Nach einer langen Zeit in Nelson geht wohl dieses Kapitel in Neuseeland zu Ende, wir haben vor Silvester in Queenstown zu feiern... da gibt es nur zwei Probleme:
  1. Die Strecke ist verdammt lang (3 Tage Autofahrt)
  2. Es gibt keine freien Hostels oder Campingplätze in Queenstown
Die Strecke geht recht schnell rum, einerseits da ich ein brutal guter Beifahrer von Matteo bin, andererseits weil Matteo unglaublich gut fährt.
Die Strecke ist sehr Abwechslungsreich und hat einige Attraktionen auf Lager, Pancake Rocks, Fox und Franz Josef Gletscher und den Lake Matheson. Für mich sind die ersten 3 Dinge unglaublich schön, der Lake war nichts besonderes, den Hype um ihn kann ich nicht verstehen …
Aber lasst euch selbst überzeugen!
Da in Queenstown alles voll ist, entscheiden wir uns 10 km entfernt, an einem See zu campen (natürlich ist das nicht erlaubt) , aber wir gehen das Risiko ein.
Allerdings wollen wir noch vor der großen Sause Queenstown nüchtern erleben. Queenstown ist für mich die bisher schönste Stadt in Neuseeland, sie ist umkreist von Bergen und liegt dazu direkt am Wakatipu See, paradiesisch.
Zu 5 geht es los zum Stadterkundigen, so ist die Lage nicht das einzig schöne in Queenstown, so gefällt uns alles sehr gut. Leon, Vale und Matteo fahren nach einer Stunde schon mal vor zu unserem „Freecampingplatz“, Calvin und ich gehen noch zu Fergs Burger, der wohl berühmteste oder auch beste Burgerladen Neuseelands. So wird uns seit Tag 1 in Neuseeland erzählt das man doch unbedingt den Burger von Fergs Burger essen muss und ja ich muss sagen dieser Burger ist wohl der beste Burger den ich je gegessen habe oder essen werde! Für mich und alle anderen die dort gegessen haben wohl der beste Burger der Welt!
Danach ging es dann zurück zu unserem Schlafplatz und die Party ins neue Jahr beginnt.
Dazu verliere ich jetzt nicht all zu viele Worte nur ein paar Stichsätze/-worte:
-Ärger mit der Polizei
-alle verloren
-alle wiedergefunden
-bis 8 Uhr unterwegs gewesen
Fazit: Queenstown kann man als Partystadt empfehlen.

An dieser Stelle, ALLEN EIN FROHES NEUES JAHR

Den ersten Januar 2016, verbringen wir die meiste Zeit im Auto und erholen uns vom Abend davor, das einzige was geschafft wird an diesem Tag:
Fressbeigolf mit Valentin
Abends geht es dann weiter Richtung Christchurch, dort wollen wir nach einem Job suchen, wir übernachten ca. 200 km vor Christchurch auf einem Freedom Campingplatz.
Wir kommen am 2. Januar gegen 20 Uhr in Christchurch an und übernachten auf einem Campingplatz, am nächsten Tag wollen wir mit der Jobsuche beginnen.
Was wir nicht wissen, zu der gleichen Zeit wie wir nach einem Job suchen sind leider Public Holidays, so hat jede Baufirma und jede Jobagentur zu, so verschiebt sich die Jobsuche um einen Tag.
Am nächsten Tag läuft es nicht viel besser bei der Jobsuche, so erfahren wir nur das es zur Zeit schwer ist einen Job in Christchurch zu bekommen, so gibt es erst wieder Jobs am Ende des Monats.
Frustriert müssen wir uns nach alternativen umsehen, so rufen wir Jason an, eine alte Wwofing Stelle in Twizel, er sagt Calvin, Matteo und mir zu.
Valentin und Leon fahren wieder Richtung Abel Tasman, da sie eine Kajaktour gebucht haben, so trennen sich die Wege fürs erste. Nun ist die „Owl Gang“ wieder auf sich gestellt.
Noch am selben Abend geht es nach Twizel, so freuen wir uns sehr darüber mal einen „Wohnsitz“ zu haben.
In der Woche passiert nicht viel, so arbeiten wir jeden Tag 4 Stunden.
Highlight der Woche ist wohl der Geburtstag von Matteo, in den wir mit ein paar Bier und Bourbon reinfeiern.
Nach einer Woche ist die Zeit ist Twizel auch schon wieder um, was ich jetzt ganz vergessen habe, Calvin und ich haben einen Job für einen Tag als Tellerwäscher gehabt, allerdings nach einem Tag wieder gekündigt da wir zu wenig Stunden in der Woche dort gearbeitet hätten.
Von Twizel geht es dann für mich und Calvin richtung Queenstown da Calvin dort den Nevis Bungee Jump macht, zum anderen da Queenstown auf dem Weg nach Milford Sound liegt.
Am Abend geht es los Richtung Milford Sound, doch wir sind nicht mehr zu zweit, da wir Luisa mitnehmen. Eine Brasilianerin, die Calvin bei Nevis Jump kennengelernt hat.
Am Abend schlafen wir auf einem DOC- Campingplatz, um uns morgens wieder auf die Socken zu machen.
Allerdings läuft wieder einmal alles zu perfekt, so fängt unser Auto in Milford Sound an zu dampfen, ca. 130 km entfernt von der nächsten Werkstatt.
Irgendwie packen wir die Strecke doch zurück nach Te Anau, wo wir zu diesem Zeitpunkt sind und hoffen das wir unser Auto nicht verschrotten müssen...


Cheers euer Mauriz


Lake Tekapo

Twizel Sonnenuntergang

Die OWL GANG

Franz Josef Glacier

Pancake Rocks

Pancake Rocks

Irgendeine Road

Franz Josef Glacier

Fox Glacier

Zum Lake

Der Lake

Big Al

Franz Josef Galcier



Mirror Lake (Doofe Ente)

Mirror Lake

Richtung Milford Sound

Milford Sound

Nen Kletteräffchen

Meine Persönlichkeit (Milford Sound)

Soooo hoch....

Mittwoch, 23. Dezember 2015

BAG MAS BUAM (Abel Tasman)

Abel Tasman, „LOS BAG MAS BUAM“!!!

Und zack es wird Zeit für den nächsten Blogeintrag...
Nachdem Calvin und meine Autoprobleme geregelt waren, wollen wir Freitag dann Richtung Abel Tasman fahren, doch schnell wird klar das dies nicht schnell gehen wird, da unser Auto nicht anspringt.
So rufen wir die Werkstatt an, da wir mal wieder die Sorge haben, das es was ernsteres sein könnte, also kommen 2 Mechaniker.
Dann die Überraschung, sie drehen den Schlüssel um und das Auto läuft wieder... wie durch ein Wunder, so können wir doch noch pünktlich los (+1 Stunde).
Leon, Vale, Matteo und ich wollen zudem auf dem Weg immer wieder bei Farmen anhalten und nach Jobs im Januar fragen, einen Job finden wir trotzdem nicht...
Der guten Laune macht es keinen Abbruch, weil der ABEL TASMAN COAST WALK auf uns wartet.
So halten wir noch in einer kleinen Stadt, um dort die letzten Sachen gemeinsam zu planen, gegen 10 Uhr Abends geht es dann los nach Marahau, dort schlafen wir dann mal wieder auf einen Campingplatz.
Am nächsten Morgen stehen wir gegen 8:00 Uhr auf und fahren mit den Autos zum Startpunkt des Abel Tasman Coast Walk, gegen 10:15 Uhr geht es endlich los...

Tag vor dem Abel Tasman Walk (matteo und ich)




...und es war Atemberaubend, wir haben nicht oft genug gesagt, das wir „so was schönes wohl noch nie in unserem Leben gesehen haben“.
Man kann die Tage sehr gut zusammenfassen, so liefen wir in 4 Tagen immer zwischen 12-19 km am Tag, dabei machten wir immer wieder pausen an unfassbar schönen Stränden und an einer Quelle, die mein Highlight war.
Die Quelle hat den passenden Namen: „Kleopatra Pool“, es ist wahnsinnig schön, so hat man eiskaltes und klares Wasser, die Quelle ist mitten im tiefen Wald. Wenn man vor Ort ist fühlt man sich wie im Paradies, als ob alle Probleme auf einmal verschwunden sind, einfach wunderschön.
Man hat eine „Wasserrutsche“ und einen kleinen Felsen von wo man ins Wasser springen kann.
Zu den Stränden kann man auch nur wunderschönes erzählen, so ist das Wasser immer Kristallklar, es gibt absolut keinen Müll am Strand, das Wasser ist sauberer als jedes andere Meerwasser was ich je gesehen habe, es ist einfach unbeschreiblich.
Vor allem fand ich die Vielfältigkeit des Abel Tasman beeindruckend, so hat man neben den traumhaften Stränden, tiefsten Wald (man fühlt sich als ob man im Regenwald wäre), dazu immer wieder wunderschöne Bäche, Quellen, viele Vogelarten, Robben...
Alles in allem waren die 4 Tage wohl das schönste was ich bisher hier erlebt habe!
Von der Natur her war es das absolute Highlight und mit den 4 anderen Jungs ging das Stundenlange Wandern auch schnell um.
Lasst euch von den Bildern überzeugen!!!
Mehr wüsste ich jetzt auch nicht zu schreiben, wir feiern mein erstes Weihnachten im Sommer in einem Hostel und werden uns dort, von dem doch sehr anstrengenden Walk, mit 1-2-3 Bierchen die Tage versüßen (also Leon, Matteo, Vale , Calvin und ich).
Zudem werden Calvin und ich am 23. Dezember noch in Star Wars 7 gehen.

PS.: Das Wetter hier ist wunderbar, so haben wir beim Wandern jeden Tag um die 25-29 °C gehabt, bei strahlender Sonne, es war genau das richtige nach einer Woche zum vergessen...
Nur die Weihnachtsstimmung will nicht aufkommen...

Cheers euer Mauriz !!!

PS.: der Matteo hat ein kleines Youtube Video zum Abel Tasman gemacht schaut es euch doch mal an:
 https://www.youtube.com/watch?v=jhA0ZxptLMY&feature=youtu.be

Ich beim wandern...

Abel Tasman Coast Track ... der Anfang

Abel Tasman
Abel Tasman




Vale, Calvin, ich, Matteo, Leon nach dem wandern...
Abel Tasman
Abel Tasman
Abel Tasman


Calvin, ich, Vale
Robbe
Kleopatra Pool
Abel Tasman
Abel Tasman


Kleopatra Pool (Rutsche)
Calvin und ich
Gruppenselfie mit Ausblick


Erstes Gruppenfoto beim Beginn des Walks
Calvon und mein Zuhause für 3 Nächte
Bis bald!!!

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Wie das Leben so spielt...

Das Leben in Richmond und Nelson
Wo soll ich anfangen ich bin mir nicht sicher ob viel passiert oder wenig passiert ist...
So beginn ich jetzt mal...
Nachdem Calvin, Matteo und ich und bei der AWF angemeldet haben, hatten wir schon einen Tag später eine zusage für einen Job in einem Kühllager. Was unser Job ist, ist eine gute Frage das wissen wir auch nicht so genau. So werden wir viel für dummes rumstehen bezahlt, doch manchmal bekommen wir auch Aufgaben, diese sind alle sehr leicht, man kann auch sagen für dumme.
Es ist nur manchmal anstrengend wenn man schwere Sachen tragen muss.
Ups jetzt hab ich vergessen zu schreiben was wir dort eigentlich tun, wir bauen mit einem Bauunternehmen ein Kühllager komplett aus um es dann wieder mit einer moderneren Technik auszustatten (also komplett alles neu einbauen).
Unsere Arbeitszeiten sind variabel, die einzige konstante ist das wir immer um 7:00 Uhr morgens beginnen, „offiziell“ fertig sind wir dann um 16:30 Uhr, allerdings kommt es auch schon mal vor das wir bis 18:00 Uhr oder nur bis 15:30 Uhr arbeiten. Zum Glück bekommen wir aber die Überstunden bezahlt.
Ja und so sind dann auch recht schnell 2 Wochen vergangen, nun haben wir 3 Tage frei und dann arbeiten wir noch einmal 4 Tage und dann ist dieser Job auch schon um.
Ansonsten gibt es nicht sonderlich viel zu erzählen wir leben zur Zeit in einer „Wohnwagensiedlung“ und es ist so wie es Trailerpark beschreibt... also wunderschön (hust hust).
Aber wir bezahlen nur 53.33$ die Woche daher ist das schon okay.
Dann haben wir noch das Nachtleben von Nelson unter die Lupe genommen und festgestellt das es doch wirklich sehr geil ist.
Ach was ich jetzt ganz vergessen habe zu erzählen unsere Gruppe wächst, so arbeiten wir noch mit Leon und Vale (Valentin) und verbringen mit ihnen so die Tage hier da sie mit uns arbeiten und wir uns verdammt gut verstehen. So steht schon fest das wir alle einmal Matteo besuchen, wir die zwei in Dortmund und sie uns in Wuppertal.
Ja und das war es auch schon, war dann doch nicht so viel zu berichten aber wenigstens ein kleines Update für euch !!!
Nach 2 Wochen hatten wir dann genug von unserem Campingplatz und leben zur Zeit umsonst auf einem anderen Campingplatz...

Bei der Arbeit...      
 
Unser Arbeitsplatz



Wie das Leben so spielt...
Nach 3 Monaten war es dann so weit, unser Auto ging an einem sehr bescheidenen Tag kaputt. Es passte irgendwie zum Tag, dass auch an diesem Tag unser Auto kaputt ging. Aber fangen wir von vorne an:
6:30 Uhr: Unser Wecker klingelt, nach 4 Tagen frei fällt es uns auffällig schwer aufzustehen, dennoch packen wir es um 7:00 Uhr bei der Arbeit zu erscheinen...
7:04-7:15 Uhr: Die Kollegen kommen wie immer mit etwas Verspätung auf. Der „Chef“ schaut uns verdutzt an und fragt was wir bei der Arbeit tun. Und sagt das sie nicht weiter auf unsere Hilfe angewiesen sind und ob wir denn keine SMS von Colin oder Warren (die Chefs) bekommen hätten?
Dies haben wir natürlich nicht, so erfahren wir von einem „Chef“ mitgeteilt das wir entlassen sind...
7:20 Uhr: Ich bekomme eine SMS von Al, das er einen Job für „uns“ bis Ende der Woche hat. So fahren wir Richtung AWF in Nelson...
7:40 Uhr: Wir kommen bei der AWF an und werden enttäuscht so ist der Job nur für eine Person gedacht, so geben Matteo, Calvin und ich unsere Arbeitsschuhe, Sicherheitsweste und Helme ab und beantragen unser Holiday Pay, da wir entscheiden nicht mehr weiter in Nelson zu arbeiten, Leon und Vale behalten erst mal alles da sie nach Silvester wieder nach Nelson wollen....
8:00 Uhr: Frühstück
8:30 Uhr: Matteo, Calvin, Leon, Vale und ich entscheiden verschiedene Farmen ab zu klappern und nach Arbeit bis zum Wochenende zu fragen, da wir am Wochenende den Great Walk am Abel Tasman machen werden!
9:00 Uhr: Nach der ersten Absage, wollen wir zur nächsten Farm fahren...
9:10 Uhr: Calvin sagt: „Mauriz Mach die Musik aus unser Auto zieht nicht mehr!!!“, so müssen wir das Auto ca. 500 Meter später an den Rand fahren und können nicht mehr weiter fahren!
10:00 Uhr: Nachdem Leon und Vale ein Abschleppseil von einer Werkstatt besorgt haben werden wir von ihnen in die nächste Werkstatt gefahren, Calvin und ich vermuten das schlimmste und gehen von einem Totalschaden aus...
11:00-17:00 Uhr: Wir verbringen den Tag am Strand in Nelson und versuchen uns von dem Auto und Job Chaos abzulenken, in der Zeit spielen wir mit einer Grundschulklasse aus Nelson Basketball und Fussball...
17:30 Uhr: Calvin und ich gehen nochmal zur Werkstatt um zu fragen wie es mit unserem Auto aussieht, so bekommen wir die freudige Nachricht, dass Benzinpumpe kaputt war, der Mechaniker schätzt, das wir 300-400$ zahlen müssen, Calvin und ich sind erleichtert!
18:00 Uhr- Ende des Tages: Wir essen und gehen schlafen und sind erleichtert!

Nächster Tag
9:00 Uhr: Wir bekommen die Nachricht das Auto ist fertig, so holen wir es ab... der Schock kommt kurz darauf, der Preis für die Reparatur beläuft sich auf 635$ und nicht auf die 300-400$ von denen wir ausgegangen sind....
9:30 Uhr: Calvin und ich sind dem entsprechend schlecht gelaunt nach dem Totalschaden für unser Portemonnaie, nun fällt uns auf, dass nun unsere Benzinanzeige nicht mehr funktioniert so fahren wir wieder zur Werkstatt die uns zum Glück sagen, dass sie unser Auto am nächsten Tag machen werden und es uns nichts kosten wird weil es ihr Fehler war...
12:00 Uhr- bis Ende: Wir liegen nur im Bett von unserem Auto und schauen „How I met your mother“, da es draußen strömend Regnet...

Heute (17.12.2015)
7:30 Uhr: Calvin und ich bringen unser Auto wieder zur Werkstatt um unsere Benzinanzeige reparieren zu lassen.
8:30 Uhr: Wir geben das Auto ab und fahren in die Mall um auf das Auto zu warten da die Reparatur nur eine Stunde dauern wird...
9:30 Uhr: Nach einer Stunde holen wir es ab und Frühstücken erst mal mit Matteo, Leon und Vale zusammen...
13:37 Uhr: Ich beende meinen Blogeintrag und freue mich aufs Wochenende, 4-5 Tage wandern, Fotos werden Folgen!

Cheers Mauriz


Klappe die erste

Calvins neue GoPro bei Ebbe ausprobieren
Klappe die dritte... 








v.li.na.re. Vale, Calvin, meine Persönlichkeit, Matteo und Leon

Beim Abschleppen....


Sonntag, 29. November 2015

Von Dunedin → Blenheim → Nelson

Lang lang ist es her das ich mich hier gemeldet habe, dass hat aber auch einen einfachen Grund es ist nicht unglaublich viel passiert, aber irgendwann muss ich ja auch nochmal was schreiben !

Wie im Blog vorher geschrieben, beginnen Calvin und meine Persönlichkeit unsere Jobsuche, nach 1 Tag bekommen wir die erste zusage von einem Working Hostel (ein Working Hostel ist ein Hostel das einem Jobs vermittelt) in Blenheim, der kleine Haken an der Sache ist, dass Blenheim im nördlichen Teil der Südinsel ist und wir uns im südlichen Teil der Südinsel aufhalten, nach ca. 3 Minuten entscheiden wir uns den Trip auf uns zu nehmen und fahren in 8 ½ Stunden in den Norden nach Blenheim.
Dort angekommen und ziemlich fertig von langen Autofahrt, freuen wir uns nur darauf das wir am nächsten Tag einen Job haben.
Dieser Hoffnung wird allerdings schnell ein Strich durch die Rechnung gemacht da der Job anscheinend doch schon wieder weg ist, so gehen wir recht frustriert, ohne wirklich zu wissen was wir von diesem Hostel halten sollen, schlafen.
Am nächsten Morgen gehen wir direkt zur Hostelchefin und fragen nach einem Job, bis zum Abend hören wir nichts von ihr.
Gegen 21 Uhr meldet sie sich dann auch und sagt sie hat einen Job für uns, unsere Laune steigt Automatisch ins unermessliche.
So gehen wir recht früh schlafen und sind gespannt auf unseren ersten Arbeitstag...

Der erste Arbeitstag beginnt um 8 Uhr in der früh auf einer Weinfarm (Isbel Estate), wir werden kurz eingewiesen was wir machen müssen und dann geht es schon, am ersten Tag wird nur Budrubbing gemacht, d.h man muss immer das „Unkraut“ von den Reben abmachen, es ist ein harter Job da man um die 8 Stunden in gebückter Haltung laufen müssen, ab und zu gibt es zur Abwechslung noch Wirelifting, dabei kümmert man sich darum, dass die Weinreben gerade nach oben wachsen, diese Aufgabe ist bei weitem angenehmer als Budrubbing.
Als wir Abends zuhause ankommen wird uns gefragt ob wir am Tag darauf Matteo mitnehmen können weil er noch kein Auto hat dort aber auch eine Arbeitstelle hat, wir sagen natürlich zu.
So lernen wir Matteo kennen ein absolut bescheuerter Typ aber unglaublich nett und lustig!
Wir verstehen uns super und so entscheiden wir das wir die nächste Zeit zusammen reisen werden.
Leider sind wir nach 2 Wochen Arbeitslos da es in der Nacht Frost gab und ca. die Hälfte aller Weinpflanzen gestorben sind, zudem hat unser Contractor Stress mit dem Management.
Was uns dabei am meisten stört das wir nur 6 Tage gearbeitet haben, allerdings 2 Wochen angestellt waren.
So werden wir von Tag zu Tag unzufriedener, wir fragen täglich nach einem Job, uns wird aber immer gesagt sie hat keinen, dennoch kommen täglich neue Travler in unser Hostel die mit einem Job gelockt werden.
So sind wir immer mehr Arbeitslose und sitzen zum Teil mit 15 Leuten im TV-Raum. Langsam aber sicher stellen alle fest das dieses Workinghostel unglaubliche abzocke ist, so entscheiden fast 20 Leute am nächsten Wochenende abzureisen da alle keinen Job mehr haben, allerdings die Wochenmiete trotzdem zahlen und sich niemand drum kümmert das wir neue Jobs bekommen.
So entscheiden Calvin, Matteo, Marcel (Marcel haben wir auch dort kennen gelernt) und ich, dass wir unser Glück in Nelson versuchen.

So düsen wir zu viert Freitag morgens von Blenheim nach Nelson.
Doch die fahrt entpuppt sich als Horror fahrt für mich und Calvin (Matteo hatte sich in der zwischen zeit ein Auto gekauft), die Strecke ist unglaublich Hügelig und wir merken nur das unser Auto sehr damit zu kämpfen hat, so fahren wir die Berge nur mit 20 Km/h hoch, weil unser Auto nicht mehr zieht.
Nach 1 ½ Stunden Autofahrt sind Calvin und ich erst mal froh das wir Nelson erreicht haben, so steuern wir die nächste Autowerkstatt an. Sie helfen uns sofort und sagen, dass alles normal am Auto ist und geben und zeigen und Tricks, damit unser Auto an Bergen wieder zieht. Um ehrlich zu sein wird uns die Automatikschaltung erklärt, da wir uns nie damit wirklich auseinander gesetzt haben.
Viel wichtiger ist jedoch das unser Auto nach wie vor fährt.

Nun beginnt für uns vier die Suche nach einem Ort wo wir die nächste Woche schlafen können, die Wahl fällt auf einen Holidaypark direkt am Strand, wir buchen dort ein Bugalow, da Campen im Auto teurer wäre.
Die nächste Woche sind wir recht unproduktiv, so gehen wir täglich zum Strand, spielen Basketball oder fahren in die Stadt.
Zu Nelson: Nelson ist wohl die erste Stadt in Neuseeland die mir wirklich gefällt da sie irgendwie doch ganz anders ist als die Städte die wir sonst hier gesehen haben.
Was wir allerdings doch noch schaffen in der Woche ist zu verschiedenen Job Agencys zu fahren und nach Jobs zu fragen...
Mit Erfolg, AWF (eine Job Agency) hat Matteo Calvin und mir einen Job in einer Metallfabrik besorgt, dort werden wir die nächsten 2-3 Wochen arbeiten.
Man fragt sich jetzt wahrscheinlich was ist mit Marcel...Marcel ist am letzten Donnerstag nach 6 Tagen weitergereist, da r nicht arbeiten will und im Januar auch schon wieder nach Hause will.
Nun sitzen wir wieder bei unserem alten Campinglatz da wir hier WiFi haben und ich schreibe den Blogeintrag.
Was ich sonst noch erzählen kann... Matteo und ich werden in den nächsten zwei Wochen einen Flug nach Australien buchen und dort die letzten 2-3 Wochen verbringen bevor es wieder nach Deutschland geht, das wird gegen ende Mai sein.
In der Woche auf dem Holidaypark haben wir Bekanntschaft mit einer sehr rechtsradikalen Bikergang gemacht, wirklich wohl war uns nicht dabei, da alle nicht wirklich nett aussahen und zudem überall auf ihren Outfits und Körpern Hakenkreuze hatten, sogar die Motorräder haben sie mit diesem Zeichen beschmutzt und wir waren Samstag zu dritt feiern und es war sau gut.

So wie ihr seht ist in den letzten Wochen echt nicht viel spannendes passiert, außer arbeiten, Jobsuche und ein unglaublich schlechter Wandertrack.
Dennoch wollte ich euch mal wieder auf dem laufenden behalten der nächste Blogeintrag kommt bestimmt ...
Calvin, Matteo und meine Persönlichkeit

Im Auto

Matteo und ich in Nelson

Nelson

Calvin, Matteo und ich im Schwimmbad

Again